Leben ohne Plastik – viel zu kurz gedacht

Da schappt mal wieder eine Welle durch die Medienwelt, in der sich Menschen profilieren, weil sie ohne Plastik leben. Frei nach dem Motto: Kunststoffe sind schlecht, schaden der Umwelt und damit den Menschen.

Ich habe die Nase voll von dieser Verdummung und Vereinfachung. Es ist ja so einfach, die Verantwortung auf die böse Kunststoff-Industrie zu schieben.

Nicht der Kunststoff oder das Plastik ist das Problem! Sondern die Entsorgung und der sorglose Umgang mit den Ressourcen. Und damit liegt die Verantwortung zu einem großen Teil wieder bei jedem selbst.

Der Plastik-Blog bietet Fakten

Dieser Blog wird sich dem Werkstoff Kunststoff widmen und sich mit Plastik-Produkten, den Stoffkreisläufen, den Fragestellungen rund um das Thema Kunststoff, Ressourcen, Umwelt und Technik auseinander setzen – wissenschaftlich basiert, ehrlich und aufklärend.

Für einen offenen Austausch sollen Experten aller Themengebiete und Interessengruppen zu Wort kommen dürfen. Probleme rund um das Thema Kunststoff sollen auf den Tisch kommen und die Erfolge nicht ignoriert werden. Ich freue mich auf einen intensiven Diskurs, in dem jeder Leser sich seine Meinung auf Basis von Fakten bilden kann.

Dr. Etwina Gandert bloggt im Plastikblog

Ein Gedanke zu „Leben ohne Plastik – viel zu kurz gedacht

  • Mai 11, 2018 um 10:38 am
    Permalink

    Einst war die Menschheit froh darüber, dass synthetisches Gummi, Bakelit, Nylon erfunden wurden. Andere Kunststoffe folgten. Jetzt gibt es Leute, die die Uhr 200 Jahre zurückdrehen wollen und sich als Plastik-Verweigerer outen. Eine Material-Askese als neue Religion. Diese Leute müssten dann konsequenterweise auf Strom, Handy, Fahrrad, Gummisohlen und anderes verzichten. Leben wie die Amish People in Amerika.

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