Rohstoff-Basis für Biokunststoffe

Plastverarbeiter 04/2015 Der Anteil von Biokunststoffen in der weltweiten Produktion von Kunststoffen steigt und das Volumen wird sich voraussichtlich bis 2018 vervierfachen. Dem wachsenden Bedarf werden die Rohstofflieferanten auf verschiedenen Wegen gerecht.

Kohlenstoff und Rohstoff-Basis

In der Polymer-Chemie geht es darum, Kohlenstoff-Bausteine auf biogener Basis zu gewinnen. Dies gelingt häufig mit Hilfe biotechnologischer Methoden und ist zum Teil bereits ausgereift sowie konkurenzfähig zum petrochemisch erzeugten Pendant. Als Rohstoffquellen werden meist Pflanzen genutzt, aus denen beispielsweise Zucker und Stärke gewonnen werden. Allerdings besteht global betrachtet eine Konkurrenz um Ackerflächen und Biomassen, die auch als Nahrungsmittel dienen können.

Molekülbauskasten aus erneuerbaren Rohstoffen für biobasierte Kunststoffe

Daher hat die OECD eine F-Kaskade veröffentlicht, in deren Reihenfolge Biomasse am sinnvollsten zu nutzen ist. Als biogene Rohstoffalternativen, die nicht mit Nahrungs- und Futtermitteln konkurrieren, sind Cellulosen aus Hölzern oder Pflanzeresten für die Rohstoff-Basis geeignet. Aus ihnen lassen sich in per Raffination und Fermentation weitere Kohlenstoff-Bausteine gewinnen.

Mehr dazu unter www.plastverarbeiter.de

Ein Gedanke zu „Rohstoff-Basis für Biokunststoffe

  • August 16, 2018 um 1:32 pm
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    Ich finde es sehr schade das unsere Kunststoff-Reste die bei unserer Zerspanung anfallen
    keinen Abnehmer finden die daraus wieder was machen können, wir haben schon ganz viel
    selbst getestet aber derzeit gibt es keine Lösung.
    Die Hochwertigen Kunststoff-Reste wie PVDF, PTFE oder PEEK werden zu einem indiskutabelen
    Preis verkauft wo sich im Prinzip das Sortenreine Lagern nicht Lohnt.
    Wir wären für jede Weiterverarbeitung offen.

    Antwort

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